I'm calling

Phoebe Collings-James, Mother Tongue, Mother Master, 2018, Video, 16mm, 2mins 28 secs loop, Courtesy of the Artist and Arcadia Missa, London
Im Dialog mit den Ausstellungen „Renate Weh: Welcome back!“ und „Der Wilhelm Morgner-Preis für experimentelle Kunst 1969“ zeigt das Museum den Videoparcours „I‘m calling“: ikonische und ganz neue Arbeiten der Videokunst senden ihr Rufen in die Welt.
Die eindringlichen Werksprachen der späten 1960er Jahre verweisen auf die Porosität aktuellen Daseins. Fragen geschlechtlicher Konstruktionen, klimatischer Kipppunkte oder eines „material death“, eines tödlichen Versinkens im Material, klingen an.
In den Videos der Ausstellung steht der Körper im Mittelpunkt: der Körper als leibliches Refugium, als Medium oder Ware. In dieser Konzentration loten die Arbeiten die Möglichkeiten der „Video Performance“ aus; ein eigenständiges Genre der Kunst, das sich Ende der 1960er Jahre herausbildete. Einzelne Akteur*innen, meist die Künstler*innen selbst, gehen einen persönlichen Dialog mit der Kamera ein. Damals war dies ungewohnt und selten, allein schon deshalb, weil der Besitz einer Videokamera selten war. Das hat sich gewandelt. Heute trägt jede*r eine Kamera, Apps zur Bearbeitung und zur sofortigen weltweiten Verbreitung in der Hosentasche. Zwischen Social Media und KI – zwischen einer Überpräsenz des Körpers und seiner Auflösung – ist das Genre Video Performance hochaktuell.
Die künstlerischen Bildsprachen der Ausstellung lassen sich als existenziell und experimentell beschreiben: Experimentell wie der Kunstpreis der Stadt Soest 1969, existenziell wie die künstlerischen Ansätze von Renate Weh. Dabei ruft I‘m calling keinen neuen Existenzialismus oder gar Humanismus aus. Abschütteln, neu rufen und auf Antwort hoffen.
Die eindringlichen Werksprachen der späten 1960er Jahre verweisen auf die Porosität aktuellen Daseins. Fragen geschlechtlicher Konstruktionen, klimatischer Kipppunkte oder eines „material death“, eines tödlichen Versinkens im Material, klingen an.
In den Videos der Ausstellung steht der Körper im Mittelpunkt: der Körper als leibliches Refugium, als Medium oder Ware. In dieser Konzentration loten die Arbeiten die Möglichkeiten der „Video Performance“ aus; ein eigenständiges Genre der Kunst, das sich Ende der 1960er Jahre herausbildete. Einzelne Akteur*innen, meist die Künstler*innen selbst, gehen einen persönlichen Dialog mit der Kamera ein. Damals war dies ungewohnt und selten, allein schon deshalb, weil der Besitz einer Videokamera selten war. Das hat sich gewandelt. Heute trägt jede*r eine Kamera, Apps zur Bearbeitung und zur sofortigen weltweiten Verbreitung in der Hosentasche. Zwischen Social Media und KI – zwischen einer Überpräsenz des Körpers und seiner Auflösung – ist das Genre Video Performance hochaktuell.
Die künstlerischen Bildsprachen der Ausstellung lassen sich als existenziell und experimentell beschreiben: Experimentell wie der Kunstpreis der Stadt Soest 1969, existenziell wie die künstlerischen Ansätze von Renate Weh. Dabei ruft I‘m calling keinen neuen Existenzialismus oder gar Humanismus aus. Abschütteln, neu rufen und auf Antwort hoffen.
Eintritt: 5,00 €
Weitere Termine
- Sonntag, 31. Mai 2026, 11.00 Uhr
- Samstag, 6. Juni 2026, 11.00 Uhr
- Sonntag, 7. Juni 2026, 11.00 Uhr
- Samstag, 13. Juni 2026, 11.00 Uhr
- Sonntag, 14. Juni 2026, 11.00 Uhr
- Samstag, 20. Juni 2026, 11.00 Uhr
- Sonntag, 21. Juni 2026, 11.00 Uhr
- Samstag, 27. Juni 2026, 11.00 Uhr
- Sonntag, 28. Juni 2026, 11.00 Uhr
- Samstag, 4. Juli 2026, 11.00 Uhr
- Sonntag, 5. Juli 2026, 11.00 Uhr
- Samstag, 11. Juli 2026, 11.00 Uhr
- Sonntag, 12. Juli 2026, 11.00 Uhr
- Samstag, 18. Juli 2026, 11.00 Uhr
- Sonntag, 19. Juli 2026, 11.00 Uhr
- Samstag, 25. Juli 2026, 11.00 Uhr
- Sonntag, 26. Juli 2026, 11.00 Uhr
- Samstag, 1. August 2026, 11.00 Uhr
- Sonntag, 2. August 2026, 11.00 Uhr
- Samstag, 8. August 2026, 11.00 Uhr
Datum/Uhrzeit
Samstag, 20. Juni 2026
11:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Museum Wilhelm Morgner
Thomästraße 1
Soest
Veranstalter
Stadt Soest
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