Künstlerinnen der Neuen Sachlichkeit - ihr später Weg zum Ruhm
am Beispiel von Jeanne Ammen und Hannah Höch
Dienstag, 14. April 2026 | 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Künstlerinnen der Weimarer Republik spiegelten ein neues Frauenbild wieder. Damals bedeutende Künstlerinnen waren lange Zeit vergessen und kommen durch zahlreiche Ausstellungen zu neuem Ruhm
Ein neues Frauenbild prägte die Kunst der Weimarer Republik. Aber die Frauen der „Neuen Sachlichkeit“ - die Künstlerinnen - führten lange ein Dasein im Schatten der männlichen Kollegenr wie Max Beckmann oder Otto Dix. Künstlerinnen der "Neuen Sachlichkeit“ (ca. 1918 - 1933) prägten die Weimarer Republik durch einen nüchternen, oft sozialkritischen Blick, mit Portraits, die das Leben der „Neuen Frau“ und urbane Szenen in den Fokus rückten. Vertreterinnen waren Jeanne Mammen, Lotte Laserstein, Dörte Clara Wolff, Elfriede Lohse-Wächtler und viele andere sowie Hannah Höch, die schon dem Dadaismus zuzurechnen ist. Erst heute erfahren diese außergewöhnlichen Künstlerinnen die Anerkennung, die sie verdienen durch Ausstellungen in bekannten Museen.
Den bildgestützten Vortrag hält Inga Schubert-Hartmann,Vorsitzende des Kreiskunstvereins, der es ein besonderes Anliegen ist, auf die zahlreichen Künstlerinnen hinzuweisen, deren Schaffen fast vergessen wird. Der Vortrag gehört zum Beiprogramm der Ausstellung „Zurück ins Licht - (fast) vergessene Soester Künstlerinnen“, die bis Mai im Museum Wilhelm Morgner zu sehen ist.
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