symmetrie (!) und antimetrie: harmonie – Klaus J. Schoen

Klaus J. Schoen, o. T., 1993, Acryl auf Leinwand, 100 x 90 cm
Klaus J. Schoen, PhC Hans-Martin Asch
Diese Retrospektive eröffnet den Blick auf ein Schaffen, das zu einer intensiven und aufmerksamen Betrachtung einlädt.
In einer Zeit permanenter Reizüberflutung ermöglichen die Malereien von Klaus J. Schoen (1931–2018) Momente konzentrierter Wahrnehmung, in denen Sehen wieder zu einem bewussten Vorgang wird. Schoens Werke beziehen ihre Kraft aus einer großen Stille, die das Auge neu kalibriert und Räume der Kontemplation und Entschleunigung erschließt.
Durch Klarheit und Reduktion lässt der Maler die „unmittelbare visuelle Präsenz der Form“, die er stets suchte, zu voller Entfaltung kommen. In seinem Schaffen ergründete er die grundsätzlichen Mittel der Malerei: „... die verhältnisse von fläche und linie, fläche und raum, gleichgewicht und ungleichgewicht, symmetrie (!) und antimetrie.“ (K. J. Schoen) Damit steht er bewusst in der Tradition der konkreten Kunst, die ihm zugleich stets Reibungsfläche war. Schoens Werk entstand im produktiven Spannungsfeld zwischen systematischer Konstruktion, Sinnlichkeit und subjektiver Einfühlung.
Im Zentrum der Ausstellung steht die Werkgruppe der „unregelmäßigen Formate“, deren Bildträger im Sinne des shaped canvas die klassische rechteckige Begrenzung hinter sich lassen und den Bildraum neu definieren. Herausragende Werke aus vorangegangenen und späteren Phasen erlauben, das Schaffen Klaus J. Schoens schlüssig vorzustellen.
In einer Zeit permanenter Reizüberflutung ermöglichen die Malereien von Klaus J. Schoen (1931–2018) Momente konzentrierter Wahrnehmung, in denen Sehen wieder zu einem bewussten Vorgang wird. Schoens Werke beziehen ihre Kraft aus einer großen Stille, die das Auge neu kalibriert und Räume der Kontemplation und Entschleunigung erschließt.
Durch Klarheit und Reduktion lässt der Maler die „unmittelbare visuelle Präsenz der Form“, die er stets suchte, zu voller Entfaltung kommen. In seinem Schaffen ergründete er die grundsätzlichen Mittel der Malerei: „... die verhältnisse von fläche und linie, fläche und raum, gleichgewicht und ungleichgewicht, symmetrie (!) und antimetrie.“ (K. J. Schoen) Damit steht er bewusst in der Tradition der konkreten Kunst, die ihm zugleich stets Reibungsfläche war. Schoens Werk entstand im produktiven Spannungsfeld zwischen systematischer Konstruktion, Sinnlichkeit und subjektiver Einfühlung.
Im Zentrum der Ausstellung steht die Werkgruppe der „unregelmäßigen Formate“, deren Bildträger im Sinne des shaped canvas die klassische rechteckige Begrenzung hinter sich lassen und den Bildraum neu definieren. Herausragende Werke aus vorangegangenen und späteren Phasen erlauben, das Schaffen Klaus J. Schoens schlüssig vorzustellen.
regulär 5,- € / ermäßigt 3,- € / bis 18 Jahre frei
Weitere Termine
- Dienstag, 29. September 2026, 13.00 Uhr
- Mittwoch, 30. September 2026, 13.00 Uhr
- Freitag, 2. Oktober 2026, 13.00 Uhr
- Dienstag, 6. Oktober 2026, 13.00 Uhr
- Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13.00 Uhr
- Freitag, 9. Oktober 2026, 13.00 Uhr
- Dienstag, 13. Oktober 2026, 13.00 Uhr
- Mittwoch, 14. Oktober 2026, 13.00 Uhr
- Freitag, 16. Oktober 2026, 13.00 Uhr
- Dienstag, 20. Oktober 2026, 13.00 Uhr
- Mittwoch, 21. Oktober 2026, 13.00 Uhr
- Freitag, 23. Oktober 2026, 13.00 Uhr
- Dienstag, 27. Oktober 2026, 13.00 Uhr
- Mittwoch, 28. Oktober 2026, 13.00 Uhr
- Freitag, 30. Oktober 2026, 13.00 Uhr
- Dienstag, 3. November 2026, 13.00 Uhr
- Mittwoch, 4. November 2026, 13.00 Uhr
- Freitag, 6. November 2026, 13.00 Uhr
- Dienstag, 10. November 2026, 13.00 Uhr
- Mittwoch, 11. November 2026, 13.00 Uhr
Datum/Uhrzeit
Mittwoch, 30. September 2026
13:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
RAUM SCHROTH im Museum Wilhelm Morgner
Thomästraße 1
Soest
Veranstalter
Stiftung Konzeptuelle Kunst
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