„Jedem auf des Lebens Pfad einen Freund zur Seite!“: Geschichten von Johann Peter Hebel und Musik von Louise Reichardt, Carl Maria von Weber & Franz Danzi - zu ihren 200. Todestagen
Mit Nadja Dust (Sopran) und Bettina & Christian Casdorff (Klavier & Texte)

Hebel und Weber - Bettina Casdorff und Nadja Dust
Drei Jahrzehnte hatte Johann Peter Hebel in Karlsruhe die allerhöchsten Schul- und Kirchenämter inne. Und wäre doch am liebsten Dorfpastor gewesen im Wiesental seiner Kindheit - nicht weit weg von Basel. Bis heute ist er berühmt für seine kurzen Kalendergeschichten, in denen mit freiem Ton das Menschliche gegen das Unmenschliche aufmuckt. Davon liest Christian Casdorff einige vor, und ein paar Stellen aus Hebels Briefen, die ihn als Genie der Freundschaft ausweisen. Dazu spielt er mit seiner Frau Bettina vierhändige Klaviermusik von Franz Danzi und Carl Maria von Weber. Auch Danzi lebte bis zu seinem Tod in Karlsruhe. Hebel hatte keinen Kontakt zu ihm, weil er sich erklärtermaßen für „unmusikalisch wie ein Ofenrohr“ hielt. Zwischen Danzi und dem deutlich jüngeren Weber gab es ein in zahllosen Briefen dokumentiertes Freundschaftsband der Sonderklasse. Die Sopranistin Nadja Dust wird (begleitet von Bettina Casdorff) immer wieder kürze Gesänge von diesen beiden Freunden einstreuen - dazu auch welche von Louise Reichardt, der hat der bis heute weltberühmte C.M.v. Weber mit „tiefer Verehrung“ einst einen ganzen Liederzyklus gewidmet. Alle vier starben im Jahr 1826 - ihre Klang- und Wortkunst ist unverwelkt.
Der Eintrit ist frei, ein Kollektenkorb steht am Ausgang bereit.
Datum/Uhrzeit
Sonntag, 07. Juni 2026
17:00 Uhr bis 18:30 Uhr
Veranstaltungsort
Ardeyhaus
Paradieser Weg 84
Soest
Veranstalter
Ev. St. Petri - Pauli - Kirchengemeinde Soest
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