Ausstellungseröffnung: Renate Weh - Welcome back!

 © Renate Weh, Künstler:innenarchiv Stiftung Kunstfonds / Vorlass Renate Weh
Renate Weh, Künstler:innenarchiv Stiftung Kunstfonds / Vorlass Renate Weh

1969 gewann Renate Weh (*1938) den Wilhelm-Morgner-Preis der Stadt Soest – und löste damit einen Skandal aus. Die Künstlerin ließ größere Mengen Sand durch ein Sieb über die Objekte rieseln, als wäre Schnee gefallen. Eine ganz neue Form entstand – eine vergängliche Skulptur. Die Meinungen darüber waren zwiegespalten: die Jury zeigte sich begeistert, das Publikum reagierte zum Teil empört.
57 Jahre danach richtet das Museum Wilhelm Morgner dem bemerkenswerten OEuvre der Künstlerin eine Retrospektive aus. Dank der Unterstützung von Anna Wondrak, Leiterin des Künstler:innenarchivs der Stiftung Kunstfonds, und Elke Gruhn, Kuratorin, sind in der Ausstellung alle zentralen Werkphasen von Renate Weh zu entdecken: Einsiebungen“ aus Quarzsand, textile „Einkleidungen“ und „Eintauchungen“ in Wachs. Zudem vermitteln Presseartikel, Fotografien und Filmmitschnitte die hitzigen Kunstdebatten der Zeit.

Die Ausstellung ist ein gemeinsames Projekt mit der Kuratorin Elke Gruhn, Wiesbaden, und dem Künstler:innenarchiv der Stiftung Kunstfonds, welches alle Leihgaben der Ausstellung zur Verfügung stellt.
Mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Hellweg-Lippe und des Fördervereins Wilhelm Morgner e.V.
Eintritt: 5,00 €
Datum/Uhrzeit
Sonntag, 31. Mai 2026
11:00 Uhr bis 13:00 Uhr

Veranstaltungsort
Museum Wilhelm Morgner
Thomästraße 1
Soest

Veranstalter
Stadt Soest

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