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DESCRIPTION:Das Spiel auf Glasschalen ist eine alte Kunst. Schon in den alt
 en Hochkulturen \nAsiens faszinierte der Klang schwingenden Glases die Men
 schen\; im \nMittelalter begeisterten fahrende Spielleute in Europa ihr Pu
 blikum. Der \nsanfte Klang der 1761 von Benjamin Franklin erfundenen Glash
 armonika\, \nvon der sich Friedrich Schiller einst „hohe Inspiration“ vers
 prach\, traf den \nNerv der Epoche der Empfindsamkeit. Die einfachere Spie
 lweise förderte \ndie Entwicklung einer virtuosen Literatur\, zu der u.a. 
 auch Mozart und \nBeethoven beitrugen. Nach dieser Blütezeit gerieten die 
 leisen Töne in \nVergessenheit\; erst seit Ende des 20. Jahrhundert bringe
 n neu entwickelte \nGlasinstrumente wieder Klänge klassischer und zeitgenö
 ssischer Glasmusik \nin die Konzertsäle zurück. Die selten zu hörende Glas
 harfe umfasst \nin 3½ Oktaven über 50 Glaskelche\, jeweils eigens für das 
 Instrument \nmundgeblasen und auf Ton geschliffen. Das besondere Arrangeme
 nt der \nGläser erlaubt mehrstimmige Sätze und Akkorde in jeder Tonart\, s
 chnelle \nLäufe und vielfältige artikulatorische Variationen. \nClemens Ho
 finger\, der heute zu den versiertesten Solisten Europas zählt\, \nspielt 
 bereits seit der Jahrtausendwende regelmäßig mit Karin und Wolfgang \nBarg
 el (Gitarre / Cister) zusammen. Auf dem Programm des Trios steht u.a. Musi
 k von Johann Sebastian Bach\, Erik Satie\, Astor Piazzolla und Sergei Rach
 maninow
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LOCATION:Burghofmuseum\, Burghofstraße 22\, 59494 Soest\,
SUMMARY:»SOESTER KONZERTE« - Nachholtermin
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