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DESCRIPTION:Die Streicherdozent:innen der Musikschule begeben sich auf die 
 Reise durch verschiedene Länder Europas\, um sich am Ende alle gemeinsam i
 n Großbritannien zu treffen.\n\nDoch zunächst möchte wir musikalisch noch 
 einmal in Dankbarkeit und großer Wertschätzung erinnern an Leo R. Heising 
 mit seinem vielfältigen kreativen Wirken an der Musikschule Soest. Zum Ged
 enken an Leo Heising hat unser Kollege Klaus Schneider unter dem Eindruck 
 seines Todes im September 2025 einen musikalischen Abschied für Streichere
 nsemble komponiert. Das Werk erlebt hier seine Uraufführung und ist unsere
 m verstorbenen Kollegen und seinem vielseitigen Schaffen gewidmet.\n\nMit 
 dem äußerst erfolgreichen Komponisten Georg Philipp Telemann startet dann 
 die Reise mitten in Deutschland. Telemanns Konzert C-Dur für vier Violinen
  gehört zu einer Gruppe von vier Konzerten für diese ungewöhnliche Besetzu
 ng. Das Werk zeigt eindrucksvoll Telemanns Erfindungsreichtum im Umgang mi
 t gleichberechtigten Stimmen: Statt eines einzelnen Solisten entsteht ein 
 lebendiger musikalischer Dialog zwischen vier Violinen. So verbinden sich 
 barocke Klarheit\, konzertante Virtuosität und kammermusikalische Feinheit
  auf besonders reizvolle Weise.\nNun überschreiten wir die Grenze und sind
  in Frankreich. Jean-Baptiste Barriüre war der bedeutendste französische C
 ellovirtuose seiner Zeit und trug wesentlich dazu bei\, dem Violoncello in
  Frankreich zum Durchbruch zu verhelfen. Die G-Dur-Sonate verbindet franzö
 sische Eleganz mit italienisch geprägter Virtuosität. In drei kontrastiere
 nden Sätzen entsteht ein klanglich reizvoller Dialog zweier gleichberechti
 gter Stimmen – vom kantablen Beginn über ein ausdrucksvolles Adagio bis zu
 m brillanten Schlusssatz.\nWeiter geht es nach Ungarn\, wo Béla Bartók im 
 20. Jahrhundert neben seiner Komponistentätigkeit auch eine enorme Sammlun
 g von Volksliedern zusammengetragen hat. Bartóks 44 Duos für zwei Violinen
  gehören zu seinen bekanntesten pädagogisch geprägten Werken. Hinter ihrer
  knappen Form verbirgt sich jedoch eine erstaunliche Vielfalt: Tanzrhythme
 n\, gesangliche Schlichtheit\, Kanontechnik\, herbe Dissonanzen und starke
  Anklänge an die Volksmusik Südosteuropas. Die hier ausgewählten Stücke ze
 igen die ganze Spannweite dieser Sammlung – von poetischer Miniatur bis zu
  markant rhythmisierten Tanzsätzen.\nNun überqueren wir gemeinsam den Ärme
 lkanal und treffen uns in London wieder. Gustav Holsts St Paul's Suite ent
 stand für das Musikleben der St Paul's Girls' School in London\, an der de
 r Komponist viele Jahre wirkte. Das Werk gehört heute zu den beliebtesten 
 Stücken für Streichorchester. Besonders reizvoll sind die rhythmische Fris
 che der beiden Ecksätze\, das klanglich fein gearbeitete Intermezzo und da
 s berühmte Finale\, in dem Holst englische Volkstanzmelodien kunstvoll mit
 einander verbindet.\nMit Georg Friedrich Händel treffen wir nach der Pause
  zwar auf einen in Halle a.d. Saale geborenen deutschen Komponisten\, der 
 jedoch mit 25 Jahren nach London übersiedelte und dort bis zu seinem Tode 
 erfolgreicher Komponist war. Händels berühmte Passacaglia ist der Schlusss
 atz seiner Suite Nr. 7 g-Moll\, HWV 432 für Tasteninstrument. Über einer g
 leichbleibenden Bass- und Harmoniefolge entfaltet sich eine Folge kunstvol
 l variierter Abschnitte. Gerade diese Verbindung aus strenger Form\, klang
 licher Steigerung und kontrapunktischer Dichte macht das Werk auch in Bear
 beitungen für Streicher besonders wirkungsvoll.\nJohn Rutters Suite for St
 rings greift vier traditionelle englische und schottische Volkslieder auf 
 und verarbeitet sie in farbenreichen\, melodisch eingängigen Sätzen für St
 reichorchester. Der Komponist verbindet volksmusikalische Schlichtheit mit
  klangvoller\, elegant gesetzter Streicherbehandlung. So entsteht eine Sui
 te von großer Frische\, Wärme und unmittelbarer Zugänglichkeit.\nDie Seren
 ade für Streicher von Edward Elgar hat einen völlig anderen Klangduktus un
 d zählt dagegen zu den poetischsten Werken der englischen Streicherliterat
 ur. In drei knappen Sätzen entfaltet sich ein warmer\, gesanglicher Tonfal
 l zwischen Eleganz\, Innigkeit und feiner Melancholie. Besonders das zarte
  Larghetto zeigt Elgars Fähigkeit zu kantabler Linienführung und subtiler 
 Klanggestaltung.\nKarl Jenkins' Palladio ist eines der bekanntesten Werke 
 der Gegenwart für Streichorchester. Inspiriert wurde die Komposition von d
 en Proportionen und der architektonischen Klarheit des Renaissance-Baumeis
 ters Andrea Palladio. Das Werk ist als modernes Concerto grosso angelegt u
 nd lebt von markanten Rhythmen\, kraftvollen Ostinati und einem wirkungsvo
 llen Wechsel von Spannung und Ruhe. Populär geworden ist der 1. Satz diese
 s Concerto grosso auch\, weil er in den 1990er Jahren Teil einer weltweite
 n Werbekampagne des Diamantenhändlers De-Beers war unter dem Titel: A Diam
 ond is Forever.
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LOCATION:Alt St. Thomä-Kirche/ Schiefer Turm\, Thomästraße 72\, 59494 Soest
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SUMMARY:»VERY BRITISH« - Streicherkonzert
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