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DESCRIPTION:Diese Retrospektive eröffnet den Blick auf ein Schaffen\, das z
 u einer intensiven und aufmerksamen Betrachtung einlädt. \nIn einer Zeit p
 ermanenter Reizüberflutung ermöglichen die Malereien von Klaus J. Schoen (
 1931–2018) Momente konzentrierter Wahrnehmung\, in denen Sehen wieder zu e
 inem bewussten Vorgang wird. Schoens Werke beziehen ihre Kraft aus einer g
 roßen Stille\, die das Auge neu kalibriert und Räume der Kontemplation und
  Entschleunigung erschließt.\n\nDurch Klarheit und Reduktion lässt der Mal
 er die „unmittelbare visuelle Präsenz der Form“\, die er stets suchte\, zu
  voller Entfaltung kommen. In seinem Schaffen ergründete er die grundsätzl
 ichen Mittel der Malerei: „... die verhältnisse von fläche und linie\, flä
 che und raum\, gleichgewicht und ungleichgewicht\, symmetrie (!) und antim
 etrie.“ (K. J. Schoen) Damit steht er bewusst in der Tradition der konkret
 en Kunst\, die ihm zugleich stets Reibungsfläche war. Schoens Werk entstan
 d im produktiven Spannungsfeld zwischen systematischer Konstruktion\, Sinn
 lichkeit und subjektiver Einfühlung.\n\nIm Zentrum der Ausstellung steht d
 ie Werkgruppe der „unregelmäßigen Formate“\, deren Bildträger im Sinne des
  shaped canvas die klassische rechteckige Begrenzung hinter sich lassen un
 d den Bildraum neu definieren. Herausragende Werke aus vorangegangenen und
  späteren Phasen erlauben\, das Schaffen Klaus J. Schoens schlüssig vorzus
 tellen.
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LOCATION:RAUM SCHROTH im Museum Wilhelm Morgner\, Thomästraße 1\, 59494 Soe
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SUMMARY:symmetrie (!) und antimetrie: harmonie – Klaus J. Schoen
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